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Freitag, 25. November 2016
Der Fall Jens Söring: Täterschaft (Teil 13: Der Mietwagen)
Dem Mietwagen, den Jens und Elizabeth für ihren Ausflug nach Washington angemietet haben, kommt aus zweierlei Gründen eine hohe Bedeutung zu.
Erinnern wir uns kurz daran, dass die Polizei circa ein halbes Jahr weder Jens noch Elizabeth in Verdacht hatte, etwas mit den Morden zu tun zu haben. Erst als sie sich den beiden annäherte und die Mietunterlagen des Wagens sichtete, hat sich der Verdacht gegen das Paar konkretisiert. So fand die Polizei heraus, dass der Mietwagen mehr Meilen auf dem Tacho hatte, als die Strecke Charlottsville- Washington- Charlottsville hergibt (240 Meilen). Die „Extrakilometer“ ergeben sich exakt durch die zusätzliche Strecke Washingon- Bonsboro - Washington (insgesamt 669 Meilen). Somit war schnell klar, dass Jens und Elizabeth in den Mordfall verwickelt waren.
Dienstag, 1. November 2016
Der Fall Jens Söring: Täterschaft (Teil 7: Washington D.C.)
Erinnern wir uns kurz daran, dass Jens Söring stets angibt, dass er zum Zeitpunkt der Morde in Washington war. Elizabeth Haysom hingegen soll seiner Aussage zufolge, nach Charlottesville gefahren sein, um Drogen zu transportieren. Derweil solle er in Washington bleiben um für ein Alibi zu sorgen. Zu diesem Zwecke habe er Kinokarten für diesen Abend besorgt und auch zwei Vorstellungen besucht.
Nun stellt sich natürlich die Frage, woher die Drogen für die Kurierfahrt stammen. Die einzig denklogische Variante ist, dass sich Elizabeth Haysom in Washington kurz vor ihrer Rückfahrt mit einem Dealer traf, um die Drogen zu übernehmen. Klingt das nachvollziehbar? Welcher Mensch würde seine Freundin einen ihr unbekannten Dealer treffen lassen, ohne sie zu begleiten?
Zudem gibt Jens an, vollkommen überrascht gewesen zu sein, dass Elizabeth entgegen ihrer vorherigen Beteuerungen doch noch Drogen nimmt. Ist es aber glaubwürdig, dass man von der Drogensucht seiner Freundin nichts mitbekommt? Zumal es ja nicht um den Konsum von Marihuana geht, sondern um harte Drogen, wie Heroin.
Nun stellt sich natürlich die Frage, woher die Drogen für die Kurierfahrt stammen. Die einzig denklogische Variante ist, dass sich Elizabeth Haysom in Washington kurz vor ihrer Rückfahrt mit einem Dealer traf, um die Drogen zu übernehmen. Klingt das nachvollziehbar? Welcher Mensch würde seine Freundin einen ihr unbekannten Dealer treffen lassen, ohne sie zu begleiten?
Zudem gibt Jens an, vollkommen überrascht gewesen zu sein, dass Elizabeth entgegen ihrer vorherigen Beteuerungen doch noch Drogen nimmt. Ist es aber glaubwürdig, dass man von der Drogensucht seiner Freundin nichts mitbekommt? Zumal es ja nicht um den Konsum von Marihuana geht, sondern um harte Drogen, wie Heroin.
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